Tiertherapie

Tiergestützte Therapie im Seniorenstift Kronthal

Tiere tragen dazu bei, dass alte Menschen körperlich, geistig und sozial aktiv bleiben. Heimtiere wirken dabei als Prophylaxe gegen Einsamkeit und sozialen Rückzug. Tiere waren schon immer "Wegbegleiter" der Menschen. Fast alle haben wir eine positive Erfahrung mit Tieren gemacht. Experten sprechen hier vom "Aschenputtel-Effekt", da der alte Mensch vom Tier so angenommen wird, wie er ist und ihm trotz Alterserscheinungen, Gebrechen und Krankheit vorurteilsfrei begegnet.

Auf das Schaf gekommen - Therapieschafe Janosch und Károly

Auf das Schaf gekommen - Therapieschafe Janosch und Károly

Neben jahrelanger Erfahrung mit und Hunden, Kaninchen und dem Therapiebegleithund Jasko, der wöchentlich in das Seniorenstift Kronthal zu Besuch kommt, gibt es etwas ganz Neues und Besonderes: Das Projekt Seelenpflege mit Therapieschafen.

"Janosch" wurde am 19.03.2013 geboren. Sein Unglück wurde zum Glück für das Haus, denn er wurde von seiner Schafsmutter verstoßen. Noch nie war so großer Publikumsverkehr in der Betreuungsabteilung wie an dem Tag, als Janosch nach Kronthal kam. So entstand die Idee, Janosch für immer zu behalten. Damit er nicht alleine aufwachsen muss, kam wenig später noch "Károly", als drei Tage altes Babylamm hinzu.

Anziehungspunkt im Garten

Zu den beiden Therapieschafen haben sich inzwischen Gänse, Enten und zwei Ziegen gesellt, die ein einem eigenen Haus im Garten des Seniorenstift Kronthal untergebracht sind.

Die Bewohner können im Garten ohne Hindernisse die Tiere besuchen und durch einen angebrachten Handlauf rund um das Gatter berühren und füttern. Bei gutem Wetter kann man sich auf die Bänke rund um das Gatter setzen und ausruhen, die Tiere beobachten und sich unterhalten.

Fotos von unseren Tieren finden Sie

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